Plätzchen und Gebäck

Rezept für Cassis-Plätzchen – kleine weihnachts-Linzer

Ja, Dezember steht für Kälte, kurze Tage, die Hände frieren und das Aufstehen morgens fällt noch schwerer als sonst. Aber es ist auch der Monat, in dem alle Plätzchenliebhaber voll auf ihre Kosten kommen und dementsprechend von mir heute ein Rezept für hübsche gefüllte Cassis-Plätzchen in einer Linzer-Variante.

Cassis-Plätzchen Rezept Linzer Foodblog

Diese Plätzchen bekommen durch eine Cassis-Zucker-Decke eine schöne hellrosa Farbe, das Guckloch im Weihnachtslook macht die Optik besonders und obendrein schmecken sie himmlisch – nicht nur zu Weihnachten.

Villeicht backst du dich auch gerade von einem Plätzchenrezept zum anderen. Dieses Cassis-Plätzchen-Rezept ist maximal einfach und gelingsicher, in wenigen Minuten zusammengerührt. Die drei klassischen Hauptzutaten Butter, Mehl und Zucker hast du wahrscheinlich sowieso zuhause, dazu ein paar Gewürze und ein Eigelb für die Bindung. That’s it. Der einzige Anspruch, den dieses Rezept stellt, ist etwas Geduld aufzubringen, bis das Gelee ein wenig abgekühlt ist, bevor es die Plätzchen füllen darf. Beim großen Vorbild, der Linzer Torte, sorgt die Backform dafür dass Teig und Füllung da bleiben, wo sie sein sollen. Bei diesen Cassis-Plätzchen muss dagegen die Füllung nicht nur als Geschmackshighlight, sondern auch als Klebstoff fungieren. Zum Glück ist Gelee da sehr entgegenkommend und begibt sich schon nach wenigen Minuten von dem flüssigen zurück in den fest-klebrigen Zustand. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das Gelee auf die Plätzchen zu träufeln. Keksdeckel drauf. Den Rest regelt die Geleffüllung dann allein.

Cassis-Plätzchen Linzer Foodblog Weihnachtsplätzchen

Ich habe übrigens Gelee aus schwarzen Johannisbeeren verwendet, während beim Österreicher Vorbild rote Johannisbeeren zum Einsatz kommen. Die schwarzen sollen eher herb im Geschmack sein und weniger sauer, als die roten Verwandten. Das nur, falls sich jemand fragt, warum ich die Plätzchen nicht Linzer-Plätzchen genannt habe.

Wenn du noch weitere unkomplizierte und gelingsichere Plätzchenrezepte möchtest, schau doch mal bei den Schokocookies mit Sesam vorbei.

Doch hier nun mein Rezept für feine Cassis-Plätzchen, viel Freude damit!

Rezept für Cassis-Plätzchen

ergibt circa 20 Plätzchen

Zutaten:

Für den Teig:

  • 230 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 130 g Butter
  • 1 Vanilleschote
  • Salz
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 1 Eigelb

Für die Füllung und den Belag:

  • 100 g Gelee aus schwarzen Johannisbeeren
  • 1,5 EL Puderzucker
  • 1/2 EL Cassis-Pulver*

Zubereitung:

  1. Für den Teig Mehl, Puderzucker, Backpulver eine Prise Salz, das Mark der Vanilleschote und die Zitronenschale mischen. Die Butter in einem Topf schmelzen, mit dem Eigelb zur Mehlmischung geben und gut verrühren. Esslöffelweise so viel Wasser zugeben, bis ein zäher Teig entsteht, der gut aneinanderhaftet, aber nicht zu klebrig ist (Ich habe ca. 6 EL Wasser dazugegeben).
  2. Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Teig nun ca. 3 mm dick ausrollen und Kreise von ca. 5 cm Durchmesser ausstechen. Aus der Hälfte der Kreise mit Mini-Ausstechern (ca. 1 cm Größe) kleine Figuren ausstechen. Eine große Auswahl weihnachtlicher Ausstecher habe ich auf meincupcake.de gefunden. Die Plätzchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche geben und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 9 Minuten backen.
  3. Für die Füllung das Gelee aufkochen, kurz etwas einkochen und dann soweit abkühlen lassen, bis die Konsistenz zäh und nicht mehr flüssig ist. Nun die Plätzchen ohne Loch mit dem Gelee besträufeln.
  4. Für den Belag Puderzucker und Cassis-Pulver mischen und auf die Plätzchen mit Loch sieben. Die Geleeplätzchen mit jeweils einem gezuckerten Plätzchen abdecken.

In einer luftdichten Plätzchendose bleiben die Cassis-Plätzchen circa 2 bis 3 Wochen frisch.

Rezept für Cassis-Plätzchen

Rezept für Cassis-Plätzchen – kleine Weihnachts-Linzer
Vorbereitungszeit20 Min.
Zubereitungszeit9 Min.
Arbeitszeit40 Min.
Gericht: Adventsgebäck, Kekse, Plätzchen, Weihnachtsbäckerei
Land & Region: Deutschland, Österreich
Keyword: Adventsgebäck, Kekse, Linzer Torte, Plätzchen, schnell und einfach, Weihnachtsbäckerei
Portionen: 20 Stück
Kalorien: 303kcal

Equipment

  • Ausstechform Kreis ca. 5 cm Ø,
  • Mini-Ausstechformen (ca. 1 cm)

Zutaten

Für den Teig

  • 230 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1 TL Backpulver
  • Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 130 g Butter
  • 1 Eigelb
  • Wasser

Für die Füllung und den Belag

  • 100 g Gelee von schwarzen Johannisbeeren
  • EL Puderzucker
  • ½ EL Cassis-Pulver

Zubereitung

  • Für den Teig Mehl, Puderzucker, Backpulver eine Prise Salz, das Mark der Vanilleschote und die Zitronenschale mischen. Die Butter in einem Topf schmelzen, mit dem Eigelb zur Mehlmischung geben und gut verrühren. Esslöffelweise so viel Wasser zugeben, bis ein zäher Teig entsteht, der gut aneinanderhaftet, aber nicht zu klebrig ist (Ich habe ca. 6 EL Wasser dazugegeben).
  • Den Ofen auf 180° vorheizen. Den Teig nun ca. 3 mm dick ausrollen und Kreise von ca. 5 cm Durchmesser ausstechen. Aus der Hälfte der Kreise mit Mini-Ausstechern (ca. 1 cm Größe) kleine Figuren ausstechen. Die Plätzchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche geben und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 9 Minuten backen.
  • Für die Füllung das Gelee aufkochen, kurz etwas einkochen und dann soweit abkühlen lassen, bis die Konsistenz zäh und nicht mehr flüssig ist. Nun die Plätzchen ohne Loch mit dem Gelee besträufeln.
  • Für den Belag Puderzucker und Cassis-Pulver mischen und auf die Plätzchen mit Loch sieben. Die Geleeplätzchen mit jeweils einem gezuckerten Plätzchen abdecken.

Notizen

In einer luftdichten Plätzchendose bleiben die Cassis-Plätzchen circa 2 bis 3 Wochen frisch.
Die Kalorienangabe bezieht sich auf ein Stück.

Welche Plätzchen probierst du dieses Jahr aus? Wagst du dich an neue Sorten oder bleibst du bei bewährten Klassikern? Solltest du diesem Rezept eine Chance gegeben haben, freue ich mich über Kommentare oder Fotos bei Instagram (am besten über @hejgredelin oder #hejgredelin, damit ich es entdecke).

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